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Erstes niedersächsisches Energie PLUS Haus in Massivbauweise: Voller Energie

Innerhalb von sechseinhalb Monaten entstand in der kleinen Ortschaft Rolfshagen im Auetal ein Niedrigenergiehaus im Energie-Plus-Status. Es stellt mehr Energie bereit, als die Bewohner benötigen und ist in Niedersachsen das erste Einfamilienhaus in Massivbauweise, das diesem hohen Energiestandard entspricht. Die gelungene Umsetzung macht die jungen Bauherren glücklich und die Projektentwickler stolz.

Von Anfang an wünschten sich Ann-Kristin (30) und Christoph Held (30) ein Haus im friesischen Baustil, weil es Geborgenheit vermittelt und eine besondere Gemütlichkeit ausstrahlt. Als ihnen die bislang nur gemietete 3-Zimmer-Wohnung zu klein wurde, entschlossen sie sich zu diesem Schritt. „Wir wollten selber bauen, da wir festgestellt haben, dass es kaum günstiger ist, ein Haus zu mieten oder eine Gebrauchtimmobilie entsprechend unseren Wünschen zu modernisieren“, berichtet der Bauherr. Hohe Ansprüche stellten das Ehepaar für das Neubauvorhaben von vornherein an ein modernes Energiesystem: Eine Photovoltaikanlage sollte in jedem Fall aufs Dach und für eine weitere Form, erneuerbare Energien zu nutzen, waren beide offen.

Schnell war ein Architekt aus dem familiären Bekanntenkreis für den Bau des Passivhauses gefunden. Allerdings fokussierte er eine konventionelle haustechnische Lösung. Weil sich die Bauherren jedoch in energetischer Hinsicht für die Zukunft absichern wollten und die Einbindung eines Haustechnik-Spezialisten wünschten, bot er ihnen an, dieses Gewerk auf seinem Leistungsverzeichnis herauszunehmen, damit das Ehepaar es selbst beauftragen konnte.

Mit dem Fachhandwerksbetrieb Stuckenberg Haustechnik aus Auetal hatten bereits die Eltern der Bauherrin gute Erfahrungen bei der Heizungsmodernisierung gemacht. So war der Kontakt rasch geknüpft. Im Gespräch schlug Ulf Stuckenberg dem jungen Ehepaar vor, die hocheffiziente Gebäudehülle im KfW-Effizienzhaus-Standard 55 durch intelligente Haustechnik zu optimieren, wodurch der Energie-Plus-Status erreicht werden kann. Aufgrund der jahrelangen Zusammenarbeit mit seinem Industriepartner Bosch Thermotechnik/Buderus Deutschland hat der versierte Installateur- und Heizungsbaumeister schon einige ausgefallene Haustechniklösungen realisiert. Er erläuterte seine Idee für das Friesenhaus und sofort waren die Funken der Begeisterung auf Ann-Kristin und Christoph Held übergesprungen. Die Umsetzung des intelligenten Haustechnikkonzepts, bei dem auch das Fußbodenheizungs-System von EMPUR eine wichtige Rolle spielt, erfolgte innerhalb von nur zwei Monaten.

  • Solarhaus

    Ulf Stuckenberg zeigt stolz auf das fertige Niedrigenergiehaus.

  • Energie PLUS Haus

    Es ist das erste niedersächsische Energie PLUS Haus in Massivbauweise.

  • Photovoltaikanlage

    Die Photovoltaik-Anlage produziert Strom, der als Haushaltsstrom und zum Antrieb der Sole/Wasser-Wärmepumpe genutzt wird.

  • Solaranlage

    Die Photovoltaik-Anlage produziert Strom, der als Haushaltsstrom und zum Antrieb der Sole/Wasser-Wärmepumpe genutzt wird.

  • Moderne Regelungstechnik

    Hier läuft alles zusammen – das Rohrleitungssystem.

  • Heizung Steuerung mit Buderus App

    Moderne Steuerung der Heizungsanlage über Tablet mit Buderus App.

  • Lüftungsanlage
  • Holz für den Kamin

    Ann-Kristin und Christoph Held sammeln Holz für den neuen Kaminofen.

  • Kaminofen

    Der Kamin sorgt für behagliche Wärme und dient gleichzeitig zur Warmwasserbereitung.

 

Wohlfühlatmosphäre und konsequentes Energiesparkonzept

Heute sieht man dem fertigen Friesenhäuschen nicht an, welch leistungsfähiges Kraftwerk es eigentlich ist. Wohl aber, dass man sich innerhalb der Wände wohlfühlen kann: Das Haus verfügt über 155 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Ebenen. Im Erdgeschoss befinden sich das einladende, rund 30 Quadratmeter große Wohnzimmer, eine Küche, ein Gäste-WC mit Dusche, ein Hauswirtschaftsraum und der 13 Quadratmeter große Technikraum – auf einen Keller haben die Bauherren bewusst verzichtet. Aus allen Räumen des Erdgeschosses führen doppel- oder einflügelige Terrassentüren in den Garten. Im Haus harmonieren Pastelltöne: Die Farben Beige, Türkis, Flieder und Grün passen gut zur Treppe und den Innentüren aus Buchenholz. Oben befinden sich das geräumige Bad sowie ein Schlaf-, ein Gäste- und zwei Arbeitszimmer. Das Dachgeschoss bietet Ausbaumöglichkeiten.

Die Haustechnik ist ein durchdachtes und zukunftssicheres Konzept: Eine Photovoltaikanlage mit 6 kWp Leistung produziert Strom, der als Haushaltsstrom und zum Antrieb der Sole/Wasser-Wärmepumpe genutzt wird. Diese entzieht dem Erdreich kostenlose Wärmeenergie über Flächenkollektoren, die in ca. 1,20 Meter Tiefe auf dem Grundstück verlegt sind, und führt sie einem 830 Liter- Heizwasser-Pufferspeicher mit Trinkwassererwärmung zu. Die Brauchwasserbereitung erfolgt größtenteils über eine thermische Solaranlage, bestehend aus zwei Solarkollektoren mit je 2,5 Quadratmetern Fläche. Ein Kaminofen mit Heizwasser-Wärmetauscher ergänzt das System und unterstützt die Wärmepumpe und Warmwasserbereitung: Ihn durchlaufen Rohre, in denen das Wasser erhitzt wird. Es gelangt anschließend in den multivalenten Pufferspeicher, der auch die Wärmeenergie von Solarthermie und Wärmepumpe aufnimmt und bevorratet. So ist stets genügend Heizwärme und Warmwasser vorhanden. Im Sommer wird überschüssige Energie, die die Photovoltaikanlage produziert, ins Netz des Energieversorgers eingespeist.

Unverzichtbar für das Haustechnikkonzept ist die Fußbodenheizung von EMPUR. Weil sie eine große Strahlungsfläche hat, wird sie mit einer niedrigen Vorlauftemperatur von 35 °C betrieben. Das wiederum erhöht die Leistungszahl der Wärmepumpe und somit die Gesamteffizienz des Systems enorm. Der letzte „Baustein“ im Haustechnik-System ist die kontrollierte Wohnraumlüftung. Als wichtiger Teil im konsequenten Energiesparkonzepts übernimmt sie den automatischen Luftwechsel und unterstützt den Wohnkomfort zu reduzierten Heizkosten.

Fußbodenheizung für Wohnlichkeit pur

Die EMPUR Fußbodenheizung im Noppenverlegesystem garantiert die optimale Temperaturverteilung im Haus. Angenehme Wärme an den Füßen und ein kühler Kopf sorgt bei den Helds für allgemeines Wohlbefinden. Denn je niedriger die Temperatur der Heizfläche und je höher der Anteil an Strahlungswärme, desto größer ist die thermische und subjektiv empfundene Behaglichkeit. Christoph Held beschreibt seine Erfahrung: „Früher stand ich einer wassergeführten Fußbodenheizung skeptisch gegenüber und hatte Sorge, dass es immer zu warm von unten und somit unangenehm ist. Das ist jedoch gar nicht so, im Gegenteil: Durch die Niedrigtemperatur nimmt man die Fußbodenheizung kaum wahr, sie sorgt vielmehr für ein permanentes Wohlgefühl.“ Das gleichmäßige Temperaturprofil hat aber noch weitere Vorteile: Unangenehme Staubaufwirbelungen werden vermieden und empfindliche Nase geschont. Außerdem ist der flächige Wärmespender unsichtbar verlegt und ließ den Bauherren viel Freiheit bei der Raumgestaltung.

Verwendet wurde im Energie-Plus-Haus das hochwertige EMPUR System „top-Nopp“. Es hat einen niedrigen Systemaufbau von nur 30 Millimetern und besteht aus trittfesten Systemplatten, in denen die Flächenheizung schneckenförmig in regelmäßigen Abständen von 10 Zentimetern verlegt ist. Anschließend folgte ein 35 Millimeter starker Estrichverguss, der die Wärme aufnimmt und sie gleichmäßig an die Räume abgibt. In jedem Zimmer befindet sich ein elek­tronischer Raumthermostat. „Natürlich mussten wir uns erst an diese Regelung gewöhnen, weil wir aus einer Wohnung mit Radiatoren kamen“, berichtet der Bauherr. „Eine wassergeführte Flächenheizung braucht nun einmal etwas Zeit, bis der Boden und dann auch der Raum warm ist. Mittlerweile haben wir uns jedoch gut darauf eingestellt.“ Ein zusätzlicher Handtuchheizkörper wurde zur Sicherheit vorgesehen. Er wärmt die Duschtücher und stellt sicher, dass die komfortable Wunschtemperatur von 23 °C im Bad nicht unterschritten wird.

Individuell, stimmig – und vor allem zukunftssicher

Dass ihr Einfamilienhaus energieautark und CO2-neutral ist, freut die jungen Bauherren ganz besonders, denn es bedeutet die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und steigenden Strompreisen. Zudem erfährt die Immobilie eine Wertsteigerung von vornherein. Ulf Stuckenberg hierzu: „Betrachtet man die Haustechnik-Komponenten, so ist das Ehepaar Held in den nächsten 10 Jahren immer noch auf dem aktuellen Stand der Technik. Es ist vielmehr die Regelungstechnik, die sich in Zukunft weiterentwickeln wird, beispielsweise hinsichtlich der Überwachung der Anlage.“ Mit der vorhandenen Steuerung des Haustechnik-Systems kommen Christoph Held und seine Frau jedoch hervorragend zurecht: „Das Regeln ist völlig unproblematisch! Lediglich zu Beginn der Urlaubszeit nehme ich mit zwei Tastendrücken eine Veränderung an der Wärmepumpe vor, damit diese während der Abwesenheit nicht unnötig Warmwasser produziert. Und ich regele die Fußbodenheizung über die Raumtemperaturregler etwas herunter.“

Mit ihrem Niedrigenergiehaus sind die Eheleute rundum glücklich und unterstreichen, dass sie es im Nachhinein nicht anders machen würden. „Wir sind wirklich dankbar, dass wir an einen solch kompetenten Handwerker geraten sind, der uns zur diesem Haustechnikkonzept geraten und es mit so viel Elan verwirklicht hat.“

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite von Buderus Deutschland.

Kontakt

Ulf Stuckenberg Haustechnik
Feldstraße 24
31749 Auetal

Fon 05753 960747
Fax 05753 960749

E-Mail stuckenbergu@t-online.de

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